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In der Metropolregion Rhein-Neckar wird Klimaschutz wortwörtlich erfahrbar: Dank der Förderprojekte H2Rhein-Neckar und H2Rivers sind Gelenkbusse angetrieben mit Wasserstoff und Ökostrom im Linienbetrieb unterwegs. Neue Wasserstofftankstellen erweitern dazu die öffentliche Infrastruktur.
Wasserstoff und Strom anstatt Diesel – das benötigen die neuen Brennstoffzellen-Range-Extender-Busse, die die Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH (rnv) anstatt der bisherigen Diesel-Gelenkbusse einsetzt. Damit ist eine klimafreundliche Mobilität für alle erfahrbar. Die neuen Busse sind im Linienbetrieb.
Der Flottenaustausch der rnv von Diesel auf Wasserstoff und Öko-Strom zeigt: Ein emissionsfreier Umstieg ist machbar. Mit dem Ausbau der zugehörigen Infrastruktur, unter anderem durch eine neue Wasserstofftankstelle der H2 MOBILITY in Mannheim, wird klimafreundliche Mobilität unterstützt.
Der Ausbau der Infrastruktur ist elementar für das Wasserstoff-Ökosystem, das im Südwesten Deutschlands mit den Förderprojekten H2Rivers & H2Rhein-Neckar entsteht. H2 MOBILITY betreibt im Rahmen der Förderprojekte insgesamt vier neue Wasserstoff-Tankstellen in Heidelberg, Mannheim, Ludwighafen und Frankenthal. Die Projektpartner nutzen diese Infrastruktur für neue Brennstoffzellen-Busse, Nutzfahrzeuge, Lkw und Pkw. Die Wasserstoff-Tankstellen stehen darüber hinaus auch der Öffentlichkeit mit 350 und 700 bar Dispensern zur Verfügung.
Der Aufbau des regionalen Wasserstoff-Ökosystems nimmt dabei nicht nur den Einsatz von Wasserstoff in der Mobilität in den Fokus. Die Demonstrationsprojekte H2Rivers und H2Rhein-Neckar zeigen nach vier Jahren Laufzeit, wie Wasserstoff vor Ort erzeugt, verteilt, gespeichert und eingesetzt werden kann. Die Projekte wurden durch den Bund und das Land Baden-Württemberg mit 36,55 Mio. Euro gefördert. Die Investitionen der Projektpartner von rund 100 Millionen Euro ermöglichten den Aufbau des lokalen Wasserstoff-Ökosystems in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Quelle: Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH